#7 Mal eben den Ölberg bezwungen

Nach der heutigen Meditationseinheit Nr. 4 hatte ich das Gefühl: «Ich muss raus!».

Eine spontante Idee

Also, Sport-Shirt, kurze Hosen und Laufschuhe an, iPod an, Running-Uhr montiert und raus! Zuerst wollte ich nur den Vitaparcours machen, doch dann dachte ich: «Hey, heute könnte ich spontan den Ölberg überwinden. Einerseits ist es nicht mehr so warm, andererseits habe ich es noch nie geschafft. Eine Herausforderung also!»

Der Ölberg

Diese Challenge liegt ziemlich nahe. Einerseits hat man von unserer Wohnung einen dürftigen Blick auf den Ölberg:

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Andererseits ist es eine Wohngegend, wo viele früher oder später – wenn sie denn mal erfolgreich sind – wohnen wollen. Genug Symbolcharakter also.

Los geht’s!

Die Route verlief dann doch etwas kurvig:

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Ich musste irgendwie (ohne Karte) einen Weg auf die andere Seite unserer schönen Stadt finden. Nach 1-2 Kilometern hatte ich einen schmalen Durchgang in den Wiler Wald gefunden und bemerkte, dass ich mich am Stadtgebiet vorbei bewegte. Kurz: Ich hatte einen Weg über den Hofberg gefunden! Also weiter durch den Wald, an einem Vogel mit einer riesen Spannweite und einer Reiterin mit ihrem Pferd vorbei. Et voilà: Ich befand mich in Rossrüti.

Nicht zu schnell

Im Übermut entschied ich, rechts abzubiegen, da ich mich nicht in Rossrüti, sondern in Bronschhofen wähnte. Dies sollte ein Fehler sein. Als das Ortsschild durchgestrichen und die nächste Ortschaft mit «Konstanz» angeschrieben war, verstand ich, wo ich mich wirklich befand und musste umkehren.

Der Rest ist «business as usual». Die Strecke kannte ich vom Fahrrad fahren. Also noch einen kurzen Blick auf den Wiler Turm, an der Wiler Vorstadt, dem Dominikanerinnenkloster und der Klosterwiese vorbei ab nachhause.

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Die Statistik

Zuhause angekommen, erst mal einen Eiweiss-Drink und sogleich die Auswertung der Strecke auf Nike+ angeschaut:

  • Länger als sonst (Ich laufe durchschnittlich 3,35 km – der Vitaparcours, den ich häufig laufe, entspricht in etwa 3km)
  • Langsamer als sonst (naja, bei einer Steigung von 90 Höhenmetern bei 617 auf 707 m.ü.M. lässt sich dies noch verzeihen)

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Fazit

  • Die Spontanität macht’s. Habe auf meinen Körper gehört und mir einen guten Lauf gegönnt.
  • Ziele lassen sich absolut flexibel wählen.
  • Ist das Ziel einmal bestimmt, gilt es sich darauf zu fokussieren und auch einmal Rückschläge oder Umwege in Kauf zu nehmen.

Und zu guter letzt: Mit FM4 (oder einfach Musik) geht eh alles besser!

That’s it.

PS: Bei den Fotos handelt es sich um meine eigenen. Alle Rechte vorbehalten.

Edit: Es handelte sich um den Ölberg, nicht um den Hofberg. Titel ist angepasst.

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